Nachschlagewerk - D

Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben D aus den Bereichen Gesundheit und Medizin

19 Einträge


Darreichungsform

Art der Zubereitung eines Wirkstoffs (z. B. Tablette, Kapsel, Tropfen, Zäpfchen, Salbe, Pflaster), die maßgeblich über den Wirkungseintritt und die Wirkdauer entscheidet.

Dermatika

Arzneimittel zur Behandlung von Hautkrankheiten.

Deutsches Apothekenmuseum

Museum, das sich mit der Apothekengeschichte befasst. Befindet sich im Heidelberger Schloss. Träger ist eine Stiftung, eingerichtet von der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie und der Deutschen Apothekerschaft.

Diabetes mellitus

Zuckerkrankheit (siehe Typ-I- und Typ-II-Diabetes)

diabetisches Koma

lebensgefährliche Folge von schwerer Stoffwechselentgleisung, mit Bewusstlosigkeit durch allgemeine Austrocknung und/oder Übersäuerung des Blutes bei Insulinmangel

diabetische Füße

auch: diabetisches Fußsyndrom, schwerwiegende Komplikationen, hervorgerufen durch diabetische Neuropathie und Angiopathie

Diagnostika

Arzneimittel zur Erkennung von Krankheiten.

Dialyse

Blutwäsche, chemische Trennungsmethode zur Reinigung des Blutes bei stark eingeschränkter Nierenfunktion

Dienstleistungen

Das Dienstleistungsspektrum von Apotheken umfasst u. a. pharmazeutische Betreuung, Beratung über Arzneimittel, Blutdruckmessung, Blutzuckermessung, Impfberatung.

Diuretika

Harntreibende Arzneimittel.

Dosierung

Einnahmemenge eines Arzneimittels: Wie viel, wann,wie häufig, wie lange.

Dosierungsanleitung

Angabe zur korrekten Anwendung eines Arzneimittels. Dessen optimale Wirkung kann nur erreicht werden, wenn die Einnahme in der richtigen Menge, zum richtigen Zeitpunkt und zu den angegebenen Zeitabständen erfolgt

Dosierungsintervall

Zeit zwischen zwei Arzneimitteleinnahmen. Es ist sehr wichtig, das Dosierungsintervall genau einzuhalten, da der Wirkstoffspiegel im Blut und in den Geweben bei zu seltener Einnahme stark absinkt oder bei zu häufiger Einnahme stark ansteigt.

Dosierungsschema

Einnahmeplan eines Arzneimittels.

Dosierung, ausschleichende

Langsam verringerte Dosierung am Therapieende, um ein abruptes Absetzphänomen zu vermeiden. So kann es z. B. nach plötzlichem Absetzen von Schlafmitteln zu Unruhezuständen und Schlaflosigkeit oder bei bestimmten Mitteln zur Senkung des hohen Blutdrucks zu

Dosierung, einschleichende

Langsam ansteigende Dosierung zur Vermeidung unerwünschter Wirkungen am Beginn der Behandlung, d. h., begonnen wird mit einer niedrigen Dosis, die dann gesteigert wird.

Dosierung, individuelle

Dosierung unter Berücksichtigung der Situation des jeweiligen Patienten. In der Packungsbeilage ist dies mit dem Vermerk Falls vom Arzt nicht anders verordnet berücksichtigt

Dosis

Einzunehmende Menge eines Arzneimittels. Unterschieden wird die Einzeldosis von der Tagesdosis (Menge in 24 Stunden).

Droge

Im allgemeinen Sprachgebrauch Synonym für Rauschdrogen. z. In der Pharmazie werden darunter frische oder getrocknete Arzneipflanzen bzw.Arzneipflanzenteile (BlätterWurzel) verstanden.