Nachschlagewerk - Z

Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben Z aus den Bereichen Gesundheit und Medizin

7 Einträge


Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker e. V. (ZL)

Unabhängiges Arzneimittelprüfungsinstitut.

Zulassung

Gesetzlich vorgeschriebene Gestaltung des In-den-Verkehr-Bringens eines Arzneimittels. Dazu wird von der zuständigen Behörde aufgrund der eingereichten Unterlagen eine Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt. Der pharmazeutische Unternehmer muss hierbei die Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit seines Arzneimittels nachweisen, siehe klinische Prüfung.

Zusammensetzung (des Arzneimittels)

Auflistung aller Bestandteile eines Arzneimittels, d. h. aller Arznei- und Hilfsstoffe.

Zusatzbezeichnungen

Ergänzungen am Ende des Handelsnamens mit unterschiedlicher Bedeutung: comp: Kombinationspräparat, forte: mehr Wirkstoff als beim Ursprungspräparat, mite: weniger Wirkstoff (50 Prozent) als beim Ursprungspräparat, mono: Monopräparat, N bedeutet meist neue Zusammensetzung, retard: verlängerte Wirkung, siehe Retardarzneimittel, Zahl: Wirkstärke

Zuzahlung

Direkte Beteiligung der Patienten an den Ausgaben der Krankenkassen, im allgemeinen Sprachgebrauch auch Selbstbeteiligung (früher: Rezeptgebühr) genannt. Bei vom Arzt verordneten Arzneimitteln betragen die Zuzahlungen seit 1. Januar 1999, abhängig von der Packungsgröße, 8,- DM, 9,- DM oder 10,- DM. Voraussetzungen für eine Befreiung oder teilweise Befreiung von der Zuzahlung sind gesetzlich geregelt.

Zytostatika

Arzneimittel, welche die Vermehrung von Zellen hemmen, Einsatz bei bösartigen Tumoren (Krebs).

Zytostatikaherstellung in der Apotheke

Wegen ihrer teilweise schweren Nebenwirkungen müssen Zytostatika unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen hergestellt werden. Hierfür ist eine spezielle Einrichtung des Laboratoriums erforderlich, die nicht jede Apotheke hat. Zytostatika werden vielfach auf besondere Bestellung angefertigt, da meist eine individuelle Dosierung und Zusammensetzung erforderlich ist